Eine Website erstellen zu lassen ist eine Entscheidung, die viele Unternehmen nur alle paar Jahre treffen — und entsprechend selten üben. Genau deshalb ist es schwer einzuschätzen, was ein Angebot wert ist, wen man beauftragen sollte und welche Fragen wichtig sind. Dieser Beitrag gibt Ihnen die Kriterien an die Hand, mit denen Sie das beurteilen können.
Was Sie klären sollten, bevor Sie anfragen
Je klarer Ihre Ausgangslage, desto besser die Angebote, die Sie bekommen — und desto vergleichbarer sind sie. Diese vier Punkte sollten Sie vorher für sich beantworten:
- Ziel. Was soll die Website konkret leisten? Anfragen bringen, Bewerbungen erzeugen, Vertrauen für den Vertrieb aufbauen, Produkte verkaufen? „Modern aussehen" ist kein Ziel.
- Zielgruppe. Wer soll sich angesprochen fühlen? Je konkreter, desto besser wird die Website — und desto weniger beliebig.
- Umfang. Reicht ein einseitiger Auftritt oder brauchen Sie mehrere Bereiche, Standorte, Sprachen, einen Shop?
- Inhalte. Haben Sie Texte und Bilder — oder müssen sie entstehen? Das ist der am häufigsten unterschätzte Punkt.
Praxis-Tipp: Schreiben Sie diese vier Punkte auf eine halbe Seite und schicken Sie sie mit Ihrer Anfrage. Sie werden merken: Wer daraufhin gute Rückfragen stellt, ist der richtige Partner. Wer sofort eine Pauschale nennt, hat nicht zugehört.
Für kleine Betriebe klärt Webdesign für kleine Unternehmen zuerst, welcher Umfang überhaupt nötig ist.
Die drei Wege: Baukasten, Agentur, feste Einzelperson
Grundsätzlich haben Sie drei Möglichkeiten. Keine ist pauschal die beste — entscheidend ist, was zu Ihrem Anspruch und Ihrer Situation passt.
| Kriterium | Baukasten (selbst) | Agentur | Feste Einzelperson |
|---|---|---|---|
| Individualität | begrenzt durch Vorlagen | hoch | hoch |
| Ihr Zeitaufwand | hoch | gering | gering |
| Ansprechpartner | Sie selbst | oft wechselnd | durchgängig dieselbe Person |
| Strategische Vorarbeit | keine | meist enthalten | meist enthalten |
| Overhead | keiner | Projektmanagement, Abstimmung | minimal |
| Kapazität bei Großprojekten | — | hoch | begrenzt |
| Typisch geeignet für | sehr einfache Seiten | große, komplexe Vorhaben | KMU, Selbstständige, klare Auftritte |
Der Punkt, der in Gesprächen am meisten unterschätzt wird, ist der Ansprechpartner. Wenn Strategie, Design und Umsetzung bei einer Person liegen, gehen zwischen den Schritten keine Informationen verloren. Bei verteilten Rollen entsteht dieser Verlust systematisch — und Sie merken ihn erst am Ergebnis.
Wie ein solches Projekt bei mir abläuft — von der Ausrichtung über die Struktur bis zur Übergabe — steht auf der Seite Website erstellen lassen.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
„Was kostet eine Website?" ist etwa so präzise wie „Was kostet ein Auto?". Statt einer Zahl ist es sinnvoller zu verstehen, welche Faktoren den Aufwand treiben — dann können Sie Angebote beurteilen, statt nur Summen zu vergleichen:
- Umfang: Anzahl und Art der Seiten, Sprachen, Standorte.
- Funktionen: vom Kontaktformular über Buchung bis zum Shop.
- Individualität: fertige Vorlage oder von Grund auf gestaltet.
- Inhalte: vorhanden oder im Projekt neu zu erstellen.
- Strategische Tiefe: wie viel Vorarbeit in Positionierung und Struktur fließt.
- Laufende Betreuung: Updates, Sicherungen, Weiterentwicklung.
Wichtig: Der letzte Punkt gehört in jede Kalkulation. Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal hinstellt. Wer die laufenden Kosten nicht benennt, verschiebt sie nur in die Zukunft.
Welche Faktoren den Aufwand im Einzelnen treiben, schlüsselt Was kostet eine professionelle Website? auf.
Angebote richtig vergleichen
Zwei Angebote mit derselben Summe können völlig Unterschiedliches enthalten. Vergleichen Sie deshalb nicht Preise, sondern Leistungen:
- Ist der Leistungsumfang schriftlich und nachvollziehbar aufgelistet?
- Steht dabei, wer Texte und Bilder liefert?
- Wird die eingesetzte Technik genannt — und können Sie sie später selbst pflegen?
- Sind Anzahl und Umfang der Korrekturrunden geregelt?
- Gibt es einen Zeitplan mit Ihren Mitwirkungspflichten?
- Sind laufende Kosten nach dem Launch getrennt ausgewiesen?
- Ist geregelt, wem Domain, Zugänge und Nutzungsrechte gehören?
- Wird beschrieben, wie der Erfolg gemessen wird?
Zehn Fragen, die Sie jedem Anbieter stellen sollten
- Wie gehen Sie vor, bevor Sie mit dem Gestalten beginnen?
- Woran messen wir am Ende, ob die Website funktioniert?
- Arbeiten Sie mit fertigen Vorlagen oder bauen Sie individuell?
- Welche Technik setzen Sie ein — und warum diese?
- Wer ist mein Ansprechpartner über das gesamte Projekt?
- Was genau brauchen Sie von mir, und wann?
- Wie läuft die Abstimmung, wie viele Korrekturrunden sind vorgesehen?
- Was passiert nach dem Launch — und was kostet das?
- Wem gehören Domain, Zugänge und Gestaltung nach Projektende?
- Können Sie mir vergleichbare Projekte zeigen?
Achten Sie weniger auf die Antworten selbst als darauf, wie geantwortet wird. Gute Partner stellen Gegenfragen, benennen Grenzen und sagen auch, was sie nicht empfehlen.
Warnsignale, bei denen ich vorsichtig wäre
- Festpreis ohne Rückfragen. Wer Ihre Ziele nicht kennt, kann den Aufwand nicht kennen.
- Nur über Optik gesprochen. Wenn Wirkung nicht vorkommt, wird sie später auch nicht geliefert.
- Technik bleibt vage. Sie müssen wissen, worauf Ihre Website läuft und wer sie pflegen kann.
- Domain läuft auf den Dienstleister. Das erzeugt eine Abhängigkeit, die Sie später teuer lösen.
- Lange Knebelverträge für einfache Betreuung.
- Keine Referenzen oder nur Beispiele, die alle gleich aussehen — ein Hinweis auf Vorlagenarbeit.
Aus der Praxis: Die teuersten Projekte sind fast immer die, die zweimal gemacht werden mussten. Nicht weil die Umsetzung schlecht war, sondern weil vorher niemand geklärt hat, was die Website eigentlich leisten soll. Diese Klärung kostet ein Gespräch — sie zu überspringen kostet ein Projekt.
Wie ein gutes Projekt abläuft
Ein sauberer Ablauf hat vier Phasen. Wenn Ihr Anbieter direkt bei Phase drei beginnt, fehlt die Grundlage:
- Ausrichtung. Ziele, Zielgruppe, Botschaft, Umfang.
- Struktur. Welche Seiten, welche Reihenfolge, welches Ziel pro Seite.
- Design. Gestaltungskonzept, das die Struktur trägt.
- Entwicklung & Launch. Umsetzung, Tests auf allen Geräten, Messung, Übergabe — und danach die Betreuung.
Die Technikfrage: was Sie wissen sollten
Sie müssen keine Technik beurteilen können — aber Sie sollten wissen, worauf Ihre Website läuft und was das für Sie bedeutet. Drei Fragen genügen:
- Können Sie Inhalte selbst ändern? Texte und Bilder zu tauschen sollte ohne Dienstleister möglich sein. Wenn jede Kleinigkeit beauftragt werden muss, wird die Pflege zum Dauerposten.
- Ist die Lösung übertragbar? Können Sie im Zweifel zu einem anderen Dienstleister wechseln, ohne neu zu bauen? Verbreitete Systeme sind hier im Vorteil gegenüber Eigenkonstruktionen.
- Wer hält die Updates? Jedes System braucht Pflege. Wenn niemand zuständig ist, entsteht über die Jahre ein Sicherheitsrisiko.
Ich arbeite mit WordPress — aber ohne fertige Themes von der Stange. Der Punkt ist nicht das System, sondern wer die Gestaltungsentscheidungen trifft. Mehr dazu im Beitrag Warum Templates langfristig teuer werden.
Sie wollen Angebote vergleichen, nicht Summen?
Die Fragen oben helfen dabei. Wenn Sie eine zweite Einschätzung zu einem konkreten Angebot wollen, sehe ich es mir an.
Was technisch hinter einer individuell gebauten Seite steckt, beschreibt die Seite Webentwicklung.
Der unterschätzte Faktor: Inhalte
Nach meiner Erfahrung scheitern oder verzögern sich Website-Projekte selten an Design oder Technik. Sie verzögern sich an Inhalten. Der Ablauf ist fast immer derselbe: Die Struktur steht, das Design ist abgestimmt — und dann warten alle wochenlang auf Texte und Bilder.
Klären Sie deshalb vor Projektstart drei Punkte:
- Wer schreibt? Sie selbst, der Dienstleister, oder gemeinsam auf Basis eines Interviews?
- Woher kommen Bilder? Eigene Aufnahmen wirken deutlich stärker als Stockmaterial — brauchen aber Vorlauf und Budget.
- Bis wann? Ein Termin für die Inhalte gehört genauso in den Zeitplan wie der Launch.
Praxis-Erfahrung: Wenn Sie die Texte selbst schreiben wollen, planen Sie realistisch. Eine gute Leistungsseite zu formulieren kostet mehr Zeit als gedacht — und ist der häufigste Grund, warum sich Launch-Termine um Wochen verschieben.
Was nach dem Launch kommt
Der Launch ist nicht das Ende, sondern der Anfang. Diese Punkte sollten von Beginn an geregelt sein — schriftlich, nicht mündlich:
| Bereich | Was zu klären ist |
|---|---|
| Updates & Sicherheit | Wer aktualisiert System und Erweiterungen, in welchem Rhythmus? |
| Sicherungen | Wie oft wird gesichert, wie schnell ist eine Wiederherstellung möglich? |
| Kleine Änderungen | Was ist inklusive, was wird berechnet, wie schnell erfolgt es? |
| Messung | Wer schaut auf die Zahlen, und in welchem Abstand wird bewertet? |
| Weiterentwicklung | Wie kommen neue Seiten oder Funktionen dazu? |
| Zugänge | Haben Sie alle Zugangsdaten dokumentiert vorliegen? |
Der letzte Punkt klingt bürokratisch, ist aber der wichtigste. Ich habe mehrfach Projekte übernommen, bei denen der schwierigste Teil nicht die Website war, sondern der Zugang zu Domain und Hosting eines früheren Dienstleisters.
Wie laufende Betreuung konkret aussieht, steht auf der Seite Betreuung.
Was Sie in eine Anfrage schreiben sollten
Je konkreter Ihre Anfrage, desto belastbarer die Antwort. Anbieter, die auf drei Sätze mit einer Preisspanne antworten, raten — und raten meist nach unten, um im Gespräch zu bleiben. Das kostet Sie später Zeit.
Diese Angaben genügen für eine ernsthafte Einschätzung:
- Was Ihr Unternehmen macht und für wen — in eigenen Worten, nicht als Broschürentext.
- Was die Website erreichen soll. Anfragen, Terminbuchungen, Bewerbungen, reine Präsenz — das verändert alles.
- Was Sie schon haben. Bestehende Seite, Logo, Fotos, Texte, Domain, Hosting.
- Was Ihnen an der jetzigen Situation fehlt. Die häufigste und ehrlichste Antwort: „Es kommt nichts dabei rum."
- Ihr zeitlicher Rahmen und ob es einen festen Anlass gibt, etwa eine Eröffnung oder Messe.
- Eine Größenordnung beim Budget. Das ist unangenehm, spart aber beiden Seiten Wochen. Ohne Rahmen kann niemand vorschlagen, was sinnvoll ist.
Sie müssen keine Anforderungsliste schreiben und keine Fachbegriffe verwenden. Ein halber Absatz zu jedem Punkt reicht. Wer daraus keine Einschätzung ableiten kann, wird auch mit einem Lastenheft nicht treffsicherer.
Wem gehört was: Domain, Hosting, Zugänge, Rechte
Das ist der Punkt, an dem ich am häufigsten überrascht werde — und zwar von Kunden, die eine bestehende Website mitbringen und nicht sagen können, wo sie eigentlich liegt. Nach meiner Erfahrung ist das die folgenschwerste Lücke in vielen Webprojekten, und sie fällt erst auf, wenn es unangenehm wird: beim Wechsel des Dienstleisters.
Klären Sie diese vier Dinge vor der Beauftragung, schriftlich:
- Die Domain läuft auf Ihren Namen. Sie sind Inhaber im Registrar-Eintrag, nicht Ihr Dienstleister. Wenn die Domain fremd registriert ist, brauchen Sie für jeden Umzug dessen Zustimmung.
- Der Hosting-Vertrag läuft auf Ihren Namen. Oder zumindest: Sie haben jederzeit Zugriff und können ihn übernehmen.
- Sie haben alle Zugänge. Verwaltung der Website, Hosting, Domain, verwendete Dienste. Dokumentiert, nicht „bei Bedarf".
- Die Nutzungsrechte am Ergebnis liegen bei Ihnen. Uneingeschränkt und dauerhaft — auch nach Ende der Zusammenarbeit.
Ein praktischer Test: Fragen Sie einen Anbieter direkt: „Wenn ich in zwei Jahren zu jemand anderem wechseln möchte — was bekomme ich von Ihnen, und was kostet das?" Die Antwort sagt mehr über die Zusammenarbeit als jede Referenzliste. Wer diese Frage als selbstverständlich behandelt, hat nichts zu verbergen.
Ein Sonderfall sind Baukasten-Anbieter mit Abomodell: Dort ist Ihre Website an das Abonnement gebunden. Kündigen Sie, ist die Seite offline — exportieren lässt sich meist nur der Text, nicht die Gestaltung. Das ist kein Betrug, sondern das Geschäftsmodell. Man sollte es nur kennen, bevor man drei Jahre Inhalte hineinschreibt.
Was in einer Vereinbarung stehen sollte
„Vertrag" klingt nach Aufwand, ist aber vor allem eine Absicherung für beide Seiten. Es geht nicht um Misstrauen, sondern darum, dass am Ende niemand etwas anderes erwartet hat als der andere. Diese Punkte sollten festgehalten sein — der Umfang darf gern eine Seite bleiben:
| Punkt | Warum er wichtig ist |
|---|---|
| Leistungsumfang mit Seitenanzahl | Verhindert die Diskussion, ob „noch eine Seite" inklusive ist |
| Anzahl der Korrekturrunden | Ohne Grenze wird der Entwurf endlos, mit Grenze wird er entschieden |
| Wer liefert Texte und Bilder | Der häufigste Grund für Verzögerung überhaupt |
| Zahlungsplan | Üblich sind Teilzahlungen nach Etappen, nicht alles vorab |
| Was nach dem Launch gilt | Wartung, Erreichbarkeit, Reaktionszeit bei Störungen |
| Nutzungsrechte und Übergabe | Siehe oben — der Punkt, der später zählt |
Wenn ein Anbieter darauf mit „das regeln wir dann" reagiert, ist das keine Flexibilität, sondern eine Verschiebung des Risikos auf Sie.
Zeitplan: woran Projekte wirklich hängen
Die Frage „Wie lange dauert das?" wird fast immer an den Dienstleister gerichtet, obwohl die Antwort meist bei Ihnen liegt. Die Gestaltung und Entwicklung einer überschaubaren Unternehmenswebsite ist in wenigen Wochen machbar. Was Projekte in die Länge zieht, sind drei andere Dinge:
- Fehlende Inhalte. Solange Texte und Bilder nicht da sind, kann niemand gestalten — und Platzhalter verschleiern nur, dass die Entscheidung noch aussteht.
- Unklare Entscheidungswege. Wenn drei Personen mitreden und keine entscheidet, dauert jede Rückmeldung eine Woche. Benennen Sie eine Person, die entscheidet.
- Nachträglich erweiterter Umfang. „Können wir noch einen Blog dazunehmen?" ist eine faire Frage — aber sie verschiebt den Termin. Das ist normal, sollte nur ausgesprochen werden.
Ein realistischer Ablauf sieht deshalb Puffer an genau diesen Stellen vor, nicht in der Umsetzung. Und ein Anbieter, der Sie am Anfang nach Ihren Inhalten fragt statt nach Ihrem Wunschtermin, hat verstanden, wo die Zeit tatsächlich hingeht.
Woran Sie eine gute Zusammenarbeit erkennen
Fachliche Qualität lässt sich als Laie schwer beurteilen — Arbeitsweise dagegen schon. Und die ist ein verlässlicherer Anhaltspunkt, als es zunächst scheint. Achten Sie beim ersten Gespräch auf diese Signale:
- Es werden mehr Fragen gestellt als Lösungen präsentiert.
- Sie werden nach Ihren Zielen gefragt, nicht nach Ihrem Wunschdesign.
- Widerspruch kommt vor: Ein guter Partner sagt, wenn eine Idee dem Ziel nicht dient.
- Es wird erklärt, nicht beeindruckt — verständlich statt mit Fachbegriffen.
- Es wird gesagt, was nicht geliefert wird.
- Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie „das passt nicht zu mir" lautet.
Woran Sie fertige Arbeiten beurteilen können, sehen Sie an einer Auswahl umgesetzter Projekte; die typischen Rückfragen zu Ablauf und Umfang sind in den häufigen Fragen beantwortet.
Der letzte Punkt ist der aussagekräftigste. Wer jeden Auftrag annimmt, nimmt auch die an, für die er nicht der richtige ist — und das merken Sie erst mitten im Projekt.
Fazit
Wenn Sie eine Website erstellen lassen, kaufen Sie keine Datei, sondern ein Ergebnis: einen Auftritt, der Vertrauen schafft und Anfragen bringt. Beurteilen Sie Anbieter deshalb daran, ob sie über Ihre Ziele sprechen, nicht nur über Farben; ob sie Rückfragen stellen, statt sofort Zahlen zu nennen; und ob am Ende Sie die Kontrolle über Domain, Zugänge und Inhalte haben.
Ein guter Partner macht Ihnen die Entscheidung leichter, nicht schwerer — weil er offen sagt, was sinnvoll ist und was nicht.
Häufige Fragen
Was kostet es, eine Website erstellen zu lassen?
Der Preis hängt vom Umfang und Ihrer Ausgangslage ab: Anzahl und Art der Seiten, benötigte Funktionen, Grad der Individualität, ob Texte und Bilder vorhanden sind und wie viel strategische Vorarbeit nötig ist. Seriös lässt sich das erst nach einem Gespräch beziffern. Wer ohne Rückfragen eine Pauschale nennt, verkauft entweder ein Template oder schätzt ins Blaue.
Agentur oder Freelancer – was ist besser?
Das hängt von Ihrem Projekt ab. Agenturen bieten Teamkapazität und breite Rollenabdeckung, bringen aber Overhead und oft wechselnde Ansprechpartner mit. Eine feste Einzelperson bietet direkten Kontakt und durchgängige Verantwortung, ist dafür in der Kapazität begrenzt. Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen ist ein fester Ansprechpartner die effizientere Variante.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Üblich sind wenige Wochen bis einige Monate, abhängig von Umfang und davon, wie schnell Inhalte und Rückmeldungen kommen. Der häufigste Verzögerungsgrund sind fehlende Texte und Bilder, nicht die Umsetzung selbst. Deshalb sollte ein realistischer Zeitplan die Inhaltsproduktion von Anfang an einplanen.
Was muss ich selbst liefern?
Mindestens Klarheit über Ziele und Zielgruppe, Zugänge zu Domain und Hosting sowie Materialien wie Logo, Bilder und bestehende Texte. Ob Texte und Bildsprache neu entstehen, sollte vorab geklärt und im Angebot benannt sein – hier entstehen die meisten Missverständnisse.
Wem gehört die Website nach dem Projekt?
Klären Sie das schriftlich vor Projektstart: Domain und Hosting sollten auf Ihren Namen laufen, Sie sollten Zugriff auf alle Zugänge erhalten und die Nutzungsrechte an Gestaltung und Inhalten haben. Wenn ein Dienstleister Domain oder Zugänge auf sich registriert, entsteht eine Abhängigkeit, die später teuer wird.
Woran erkenne ich ein unseriöses Angebot?
Warnsignale sind: ein Festpreis ohne jede Rückfrage zu Ihren Zielen, unklarer Leistungsumfang, keine Nennung der eingesetzten Technik, lange Vertragsbindungen für laufende Kosten, keine Referenzen und der Fokus auf Optik statt auf Wirkung.
Brauche ich Betreuung nach dem Launch?
In der Regel ja. Eine Website braucht Updates, Sicherungen und gelegentliche Anpassungen. Klären Sie vorab, wer das übernimmt, was es umfasst und wie kurzfristige Änderungen abgerechnet werden. Ein Auftritt ohne Pflege verliert über die Zeit an Sicherheit und Wirkung.