Besucher, aber keine Anfragen

Mehr Anfragen über die Website — zuerst ohne mehr Besucher.

Eine Website bringt keine Kunden von selbst. Sie kann eine Anfrage aber deutlich wahrscheinlicher machen — wenn das Angebot verstanden wird, der Besucher sich orientiert, Vertrauen entsteht und der nächste Schritt eindeutig ist. Genau dort geht es meistens verloren.

  • Der Weg vom Einstieg bis zur Anfrage wird nachgegangen, nicht geraten
  • Änderungen an den Stellen, an denen der Weg abbricht
  • Keine Zusage über Zahlen — sondern eine benannte Ursache
  • 30+ Projekte umgesetzt
  • Individuell statt von der Stange
  • Persönlich direkt aus der Region
  • 100 % Zugänge bei Ihnen

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Website einschätzen lassen

Nennen Sie mir die Adresse und was Sie erwarten würden. Sie bekommen eine erste Einschätzung, welche der vier Entscheidungen wahrscheinlich kippt.

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Das Problem

Was zwischen Besuch und Anfrage schiefgeht.

Die Besucher sind da, das Postfach bleibt leer

Sichtbarkeit ist offenbar nicht das Problem: Es kommen Leute. Nur entscheidet sich niemand. Solange die Ursache nicht benannt ist, hilft mehr Reichweite nur dabei, sie zu vergrößern.

Die Leistung wird gelesen — und dann nichts

Besucher bleiben auf der Leistungsseite, scrollen bis unten und gehen. Zwischen „interessant“ und „ich melde mich“ fehlt der Schritt, der benannt und leicht genug ist.

Zu viele Möglichkeiten an einer Stelle

Drei Knöpfe, zwei Menüs, ein Download, ein Newsletter. Jede zusätzliche Möglichkeit verteilt die Aufmerksamkeit — und die Entscheidung, sich nicht zu entscheiden, ist immer die bequemste.

Es fehlt der Grund, hier zu vertrauen

Bei Leistungen, die man vorher nicht prüfen kann, ist Vertrauen die Bedingung jeder Anfrage. Wenn Belege fehlen — oder erst weit unten stehen — bleibt der Besucher höflich und unverbindlich.

Die Seite spricht über sich, nicht über den Besucher

„Seit 1998 stehen wir für Qualität“ beantwortet keine Frage, die jemand mitgebracht hat. Wer sein eigenes Anliegen nicht wiederfindet, sucht weiter — nicht, weil das Unternehmen schlecht wäre.

Die Lösung

Den Weg nachgehen, statt zu vermuten.

Statt zu vermuten, wird der Weg nachgegangen, den ein Besucher tatsächlich nimmt. Drei Schritte — der erste ist der, den man nicht überspringen kann.

  • Den Weg nachgehen

    Von der Suchanfrage über die Einstiegsseite bis zum Formular, in der Reihenfolge, in der ein Fremder sie erlebt. Mit dem, was messbar ist, und dort, wo nichts gemessen wird, mit dem, was sichtbar ist.

  • Die Abbruchstelle benennen

    Am Ende steht keine Liste allgemeiner Verbesserungen, sondern eine Aussage: An dieser Stelle, aus diesem Grund. Eine Ursache, die man benennen kann, ist eine, die man beheben kann.

  • Dort ändern — nicht überall

    Verändert wird die Stelle, an der der Weg kippt, und nicht die ganze Website. Das hält den Aufwand klein und macht überprüfbar, ob die Änderung gewirkt hat.

Website einschätzen lassen

Besucher sind kein Ergebnis.
Sie sind nur die Voraussetzung.

Aus Besuchersicht

Zwischen Besuch und Anfrage liegen vier Entscheidungen.

Jede davon fällt der Besucher für sich, in dieser Reihenfolge, meist innerhalb einer Minute. Fällt eine negativ aus, sind die folgenden gegenstandslos — deshalb nützt es nichts, an der letzten zu arbeiten, wenn die erste kippt.

01 · Bin ich hier richtig?

Diese Frage wird nicht gelesen, sondern überflogen: Überschrift, erste Zeile, ein Bild. Entschieden wird sie, indem der Besucher seine eigenen Worte wiederfindet — die, mit denen er gesucht hat. Steht dort stattdessen ein Anspruch über das Unternehmen, fällt sie negativ aus, bevor irgendetwas erklärt wurde.

02 · Verstehe ich, was ich bekomme?

Jetzt wird gelesen, aber sparsam. Es geht um Umfang, Ablauf und Grenzen: Was ist dabei, was nicht, was muss ich selbst tun. Aufzählungen von Leistungsbestandteilen beantworten das nicht — nötig ist, was danach anders ist. Und die ausdrückliche Grenze, denn sie macht das Übrige glaubwürdig.

03 · Kann ich dem glauben?

Hier prüft der Besucher, ob er sich auf das Gelesene stützen kann: Arbeiten, die man ansehen kann, benannte Personen, überprüfbare Angaben, sichtbare Zuständigkeit. Diese Belege wirken nur an der Stelle, an der der Zweifel entsteht — auf einer eigenen Referenzseite kommen sie zu spät.

04 · Weiß ich, was ich jetzt tun soll?

Zum Schluss braucht es genau eine Handlung, klein genug für den Stand der Entscheidung, und die Auskunft, was danach passiert: wer antwortet, wie schnell, wie verbindlich. „Kontakt“ ist kein nächster Schritt, sondern ein Ort. Und drei gleichrangige Möglichkeiten sind derselbe Fehler wie keine.

KeineVersprechen.

Was ich zusage — und was nicht.

Eine Steigerung um einen bestimmten Prozentsatz kann Ihnen niemand zusagen, der ehrlich arbeitet: Ob aus einer Anfrage ein Auftrag wird, entscheidet sich im Gespräch danach, und wie viele Besucher kommen, hängt an Dingen außerhalb der Seite. Zusagen kann ich, dass die Ursache benannt wird, dass die Änderungen dort ansetzen und dass Sie hinterher wissen, ob sie gewirkt haben.

  • Benannte UrsacheEine Stelle, ein Grund — schriftlich.
  • NachprüfbarVorher und nachher, mit denselben Werten.
  • Auch eine AbsageWenn die Website nicht das Problem ist.

Zum Hintergrund

Mehr Reichweite ist nicht immer die Lösung.

Wenn Anfragen fehlen, ist die erste Maßnahme meist: mehr Besucher. Das ist richtig, wenn zu wenige kommen — und teuer, wenn genug kommen und der Weg nicht trägt.

Zuerst die Frage, wer schon da ist

Kommen Besucher über passende Suchanfragen, mit ausreichender Verweildauer, auf die richtigen Seiten? Dann ist die Reichweite nicht das Problem, sondern der Weg danach. Nur wenn nichts davon zutrifft, ist Sichtbarkeit die richtige nächste Baustelle.

Reichweite vervielfacht, was vorhanden ist

Wenn von hundert passenden Besuchern niemand anfragt, ändert sich bei dreihundert nichts an der Ursache — nur die Kosten steigen. Bei bezahlten Klicks wirkt jede Verbesserung des Wegs deshalb doppelt: gleiche Ausgaben, mehr Gespräche.

Die Reihenfolge spart Geld

Der Weg zur Anfrage ist einmalige Arbeit an wenigen Stellen. Sichtbarkeit ist laufende Arbeit über Monate. Wer mit dem Laufenden beginnt, bevor das Einmalige stimmt, zahlt dieselbe Lücke jeden Monat neu.

Was sich nicht messen lässt, wird benannt

Ohne eingerichtete Messung — oder ohne Einwilligung der Besucher — gibt es keine Zahlen zum Verhalten. Dann bleibt die Prüfung des Sichtbaren: Reihenfolge, Benennung, Belege, Formular. Das ist weniger, als man wissen möchte, und mehr als genug, um die ersten Stellen zu finden.

Manchmal ist es doch die Reichweite

Wenn die Seite nur über den Firmennamen gefunden wird, sind die Besucher fast alle bereits entschieden — dann fehlen die anderen. Das ist keine Aufgabe der Nutzerführung, sondern eine der Inhalte und der Struktur, und ich sage es, wenn das der Fall ist.

Die Stellen

Sechs Orte, an denen der Weg abbricht.

Der erste Bildschirm

Was ohne Scrollen zu sehen ist, entscheidet über alles Weitere. Steht dort ein Stimmungsbild und ein Anspruch, ist die erste Entscheidung gefallen, bevor der Text beginnt.

Die Einstiegsseite aus der Suche

Wer über eine bestimmte Frage kommt, landet selten auf der Startseite. Diese Unterseiten sind der eigentliche Eingang und werden am seltensten überprüft.

Der Übergang zum Formular

Zwischen überzeugtem Lesen und dem Ausfüllen liegt ein Bruch: neue Seite, andere Sprache, plötzlich Pflichtfelder. Je weniger sich hier ändert, desto mehr Anfragen kommen an.

Das Formular selbst

Jedes Feld, das nicht unmittelbar gebraucht wird, ist eine Gelegenheit abzubrechen — besonders Telefonnummern und Budgetangaben. Was man im Gespräch erfahren kann, gehört nicht in das Formular.

Die Stelle, an der gezweifelt wird

Belege stehen häufig gesammelt an einem Ort und fehlen dort, wo die Frage entsteht. Ein Nachweis wirkt neben der Aussage, auf die er sich bezieht.

Die mobile Ansicht

Am Rechner geprüft, am Telefon benutzt: Wenn Knöpfe zu klein sind, Tabellen verrutschen oder die Nummer nicht antippbar ist, verliert die Seite dort, wo die meisten ankommen.

Wie diese Stellen systematisch geprüft und in eine Reihenfolge gebracht werden — mit Befund, Umsetzung und Nachmessung —, steht unter Website optimieren lassen. Die Ursachen im Überblick, mit Checkliste zum Selbstprüfen, behandelt der Beitrag Warum Websites keine Kunden gewinnen.

Vorher selbst hineinsehen?

Der erste Blick ist kostenlos.

Der Website-Check geht die wichtigsten Stellen in Kurzform durch und gibt Ihnen eine Auswertung zum Mitnehmen. Wenn Sie eine Einordnung mit Empfehlung brauchen — auch zur Frage, ob überhaupt die Website die Ursache ist —, ist die Website-Beratung der passende Rahmen.

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Bevor Sie fragen

Was dabei am häufigsten gefragt wird.

Warum bekomme ich trotz Besuchern keine Anfragen?

Weil Besuch und Anfrage zwei verschiedene Dinge sind: Zwischen ihnen liegen vier Entscheidungen, und es genügt, wenn eine negativ ausfällt. In der Praxis ist es fast immer eine Kombination — das Angebot bleibt unklar, Belege fehlen an der entscheidenden Stelle, und der nächste Schritt ist nicht benannt. Welche der vier bei Ihnen kippt, lässt sich an der Seite ablesen.

Brauche ich mehr SEO oder eine bessere Website?

Das hängt davon ab, wer heute kommt. Wenn passende Besucher über passende Suchanfragen auf den richtigen Seiten landen und trotzdem nichts passiert, ist Reichweite die falsche Antwort. Wenn die Seite nur über den Firmennamen gefunden wird, fehlen tatsächlich die anderen Besucher. Das lässt sich vorher unterscheiden und sollte es auch — beides kostet Geld.

Was ist Conversion-Optimierung?

Der Begriff meint: den Anteil der Besucher erhöhen, die eine bestimmte Handlung ausführen. In der Praxis ist das keine Sammlung von Tricks, sondern das Beheben von Verständnis-, Vertrauens- und Orientierungslücken. Farbe und Wortwahl eines Knopfes gehören dazu, sind aber selten die Ursache.

Muss die Website dafür neu gebaut werden?

Meist nicht. Die Stellen, an denen der Weg abbricht, liegen häufig in Reihenfolge, Formulierung und Formular — das lässt sich im Bestand ändern. Nur wenn die Struktur die Verbesserung nicht trägt oder die Technik keine Eingriffe zulässt, ist ein Relaunch die ehrlichere Antwort.

Kann man messen, wo Besucher abspringen?

Teilweise. Mit eingerichteter Messung lassen sich Einstiegsseiten, Absprünge und Formularabbrüche erkennen — allerdings nur für Besucher, die der Messung zugestimmt haben, also nie vollständig. Der Rest ergibt sich aus der Prüfung des Sichtbaren. Wo eine Zahl fehlt, sage ich das, statt sie zu behaupten.

Wie wichtig sind Handlungsaufforderungen?

Wichtig, aber nicht so, wie es meist gemeint ist. Entscheidend ist nicht der auffällige Knopf, sondern dass es genau einen nächsten Schritt gibt, dass er zum Stand der Entscheidung passt und dass daneben steht, was danach passiert. Ein auffälliger Knopf auf einer unverständlichen Seite bleibt ungeklickt.

Wie wichtig sind Referenzen?

Bei Leistungen, die man vorher nicht prüfen kann, sind sie oft der Ausschlag — aber nur, wenn sie überprüfbar und am richtigen Ort sind. Zwei nachvollziehbare Beispiele neben der Aussage, auf die sie sich beziehen, wirken stärker als zwanzig Logos im Fußbereich. Erfundene oder unbelegte Nachweise schaden mehr als keine.

Was können Sie konkret prüfen?

Den ersten Bildschirm, die Einstiegsseiten aus der Suche, Reihenfolge und Benennung der Inhalte, die Belege und ihre Position, den Übergang zum Formular und das Formular selbst, die Bedienung am Telefon sowie Ladezeit und Stabilität. Dazu die vorhandenen Zahlen, soweit es welche gibt. Einen ersten Eindruck können Sie selbst über den Website-Check gewinnen; die ausführliche Prüfung mit Befund und Reihenfolge steht unter Website optimieren lassen.

Nächster Schritt

Schicken Sie mir die Adresse
und was Sie beobachten.

Sie bekommen eine erste Einschätzung, an welcher der vier Entscheidungen es wahrscheinlich liegt — und ob sich eine vollständige Prüfung lohnt.

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  • Ehrliche Einschätzung, auch wenn die Website nicht die Ursache ist